Resident Evil 4

Release: 18. März 2005

Genre: Horror-Action

Spieler: 1

Konsolen: GCN, PS2, Wii, PS3, XB360

 

 

Info zum Spiel

Resident Evil 4 stellt den bisher größten Wandel der Serie dar. Währden zuvor mit festen Perspektiven, langsamen Zombies und knapper Munition gepunktet wurde, musste die beliebte Reihe mal was Neues wagen da das Prinzip allmählich einschlief und es zuviele Nachahmer gab. Somit setzte der vierte Teil auf eine Verfolgerperspektive, einen gekonnten Mix aus Horror und Action und hohem Wiederspielwert. Und das äußerst erfolgreich. Für Viele zählt Resi 4 zusammen mit Resi 1 mit zu den besten Teilen der Serie und der Erfolg des Spiels spricht für sich.

 

 

Bekannter Held, neue Gefahren

Schon zu Beginn des Spiels strahlte mir ein bekannter Charakter ins Gesicht: Leon S. Kennedy, der Held aus Resident Evil 2. Nur sah er jetzt viel cooler und reifer aus. Auf dem Weg in ein spanisches Dorf um die Präsidenten-Tochter zu retten, hatten weder er noch ich eine Ahnung, was für unbeschreibliche Stunden vor uns standen. Schon die ersten Schritte auf dem herbstlich wirkenden Plätzchen waren Schritte die mich Stück für Stück ins Spiel zogen. Diese noch nie gesehene Grafikpracht und damit ausgelöste Atmosphäre  ließ mich sabbern und staunen. Auch die ersten Zielübungen auf friedlich herumlungernde Raaben machten mir Mut das ich volle Kontrolle über meine Waffe haben würde. Bevor ich mich abermals erwischen lassen musste, wie ich mir einfach nur die Umgebung anschaute, machte ich mich auf zur naheliegenden Hütte. Sah verlassen aus. Doch dort drin fand ich endlich einen ersten Anwohner. Hilfe erfragend zeigte ich ihm ein Foto des Mädchens, doch der irre Blick und die etwas beunruhigende Axt in der Hand des Europäers bereiteten mich darauf vor, meinem ersten Gegner entgegenzutreten. Und wieder: Die offensichtlich präzise eingestellte Zielsteuerung zeigte auch hier wieder, wie schnell und einfach ich die Kugel in der Pistole zum Ziel meines Wunsches schickte. *Zack* ins Knie, *Zack* ins Gesicht. Fein! Doch draußen warteten schon noch mehr von diesen vermeintlichen Zombies. Als Amerikaner könnte man schon meinen, Europäer sind alle so verrückt! Und die vier Gegner die mich attackierten machten mir schon ein wenig mehr Druck. Ungewöhnlich für Resident Evil bewegten sie sich etwas schneller und gezielter sowie von allen Seiten. Doch ich wäre kein Gamer, wenn ich nicht auch diese Situation gemeistert hätte. Stark fühlte ich mich.....unwissend, was mir hinter dem nächsten Tor blühen würde.....

 

Von Rätseln zur Action

Ich denke, jeder Spieler von Resident Evil 1 wird sich noch an DEN Schocker-Flur erinnern, in dem man von urplötzlich durch die Fensterscheibe springenden Zombiehunden angefriffen wurde. Ein legendärer Moment den sicher Jeder durchgemacht hat. Ähnlich dürfte es sich auch mit dem Ort verhalten, der hinter besagtem Tor lag: Das Dorf! Als erfahrener Resi-Spieler war man langsam schlurfende Zombies und Schockmomente gewohnt. Doch dieses Dorf drehte alles auf den Kopf, was man kannte. Während ich zu Beginn noch in aller Ruhe eins, zwei Gegner aus dem Weg räumen konnte, dauerte es nicht lange bis die anderen Bewohner darauf aufmerksam wurden und sich auf dem Weg zu Leon machten. Damit kam ich noch ganz gut klar, bis plötzlich mehr Angreifer kamen, die Munition knapper wurde, die Ausweichmöglichkeiten enger und ich nach mehr Munition und inzwischen auch Heilung schauen musste. Ich hätte es schon als Falle erkennen können, doch die offen stehende Tür einer Hütte wirkte einfach zu einladend, schnell flüchten zu können, ohne aufgehalten zu werden, doch diese Entscheidung sollte mein Schicksal besiegeln. Kaum durch die Tür getreten, startete eine Sequenz in der ich alles verriegelte und das beunruhigendes Rattern einer Kettensäge immer näher kam. Als hätte mir das nicht schon genug Sorgen gemacht, brachen die "Zombie"-Scharen doch tatsächlich allmählich in das Haus ein! Sie zerdepperten Scheiben, durchbrachen Türen und trieben mich in die Enge. Auf der Flucht in die obere Etage sah ich sogar dort schon Gegner durch die Fenster klettern. Sie hatten doch tatsächlich eine Leiter aufgestellt. Doch kurz nachdem ich die Gegner plättete und die Leiter umstieß, sah ich meinem Peiniger direkt in die verhüllten Augen......ein kräftig gebauter Verrückter mit Kartoffelsack über´m Kopf und einer rostigen Kettensäge in der Hand ging auf mich los! Bevor ich überhaupt reagieren konnte, rissen die ersten Zähne der Säge sich schon ins Fleisch und eine Sekunde später ratschte sie durch und kopflos sackte mein Körper zusammen. "Sie sind tot!".....die letzten Worte ich die zu sehen bekam. Eines war mir klar.....chilliges Erforschen der Umgebung und Lösen von Rätseln scheint diesmal wohl nicht im Fokus zu stehen. Viel mehr Bedrängnis und die Angst von allen Seiten erwischt zu werden. *Puh* Das bedarf einiger Umgewöhnung!

 

Ein Highlight jagte das Nächste

Auch wenn einige alte Resi-Hasen die stark geschrumpften Rätsel-Einlagen unpassend finden mögen, so blieb doch kein Zweifel das dieser Titel hier die Bude rockte. Resident Evil brauchte einen Wandel und Resident Evil 4 hat dies großartig umgesetzt. Das ganze Spiel ist vollgestopft mit Ereignissen, Orten und Momenten, die einem lange im Kopf blieben. Es gibt Spiele, da weiß man direkt welche Stelle man spielen muss, um einen Kumpel mit diesem Game zu beeindrucken. Bei Resi 4 geht das nicht so einfach. Denkt man darüber nach, was man gerne zeigen würde, fällt einem sofort wieder eine weitere Stelle ein und zum Schluss muss man das ganze Spiel vorführen! Das ist Wahnsinn! Es gab abwechslungsreiche Locations wie eben dem Dorf, einem großen See, eine riesige Burg, Heckenlabyrinth, Friedhof, Versuchslabore, Kampfschauplätze und mehr. Das alles dann vollgestopft mit unterschiedlichsten Gegnern wie dem auf dem Bild zu sehenden El Gigante, der frappierend an den Höhlentroll aus Der Herr der Ringe erinnert, männliche und weibliche Kettensägen-Freaks, böse Mutationen wie den Bürgermeister oder.......und das ist sicherlich das widerlichste und furchteinflößenste Monster in dem Spiel.....die Regeneratoren! Sie waren ähnlich einprägend wie die "Licker" aus Resident Evil 2. Wenn man so einem Wesen begegnete, erstarrte man vor Erfurcht. Sie kündigten sich schon mit ekelig röchelndem Atmen an. Dazu eine wirklich schaurige Musik die einen nichts Gutes erahnen ließ. Definitiv meine Lieblinge. Um sie zu besiegen benötigte es entweder geballter Feuerkraft oder einem Infrarot-Visier auf dem Scharfschützengewehr. Und da wären wir auch schon mein nächsten Pluspunkt: Die Waffen. Das Spiel bot eine angenehme Anzahl an Waffen unterschiedlicher Art und Variationen. Fast jede der Ballermänner ließ sich aufrüsten und das sogar über die eigentlichen Grenzen der Waffe hinaus wie z.B. eine Striker-Gun mit 100 Schuss im Magazin! Doch das kostete eine Stange Geld. Zum Glück fand man davon aber überall was und gefundene Schätze ließen sich ggf. kombinieren und beim immerwieder auftauchenden Händler verkaufen. Bis zum Ende des Spiels machte ich eine Menge durch. Massen von Gegnerhorden, mechanische Riesenstatuen, eine Lorenfahrt durch die Minen, beängstigende Kuttenträger mit Sensen die mich köpfen wollten und zahlreiche knappe und gefährliche Situationen. Selten war ein Spiel so nervenaufreibend und spannend, dabei aber nie frustrierend! Welch legendäres Erlebnis!

 

The End...........? Näääää!

Nach etwa 18 Stunden Spielzeit rollten die Credits über den Bildschirm. Eine angemessene Länge. Und dann? Schluss? Neee, denn Resident Evil 4 hatte den für mich größten Wiederspielwert überhaupt. Warum? Zum Einen spielte ich das Spiel zuerst mal auf "Einfach" durch. Doch ab "Normal" bekam man mehr zu sehen, da man dort durch einige Bereiche durch musste, die auf dem leichten Schwierigkeitsgrad noch versperrt waren. Zum Anderen schaltete man noch die Mathilda frei, eine neue Waffe für den Storymode, sowie zwei neue Spielmodi "Assignment Ada" und "The Mercenaries"! Vorrausgesetzt man hatte nicht die deutsche Version. Dort musste man auf die Modis verzichten. In ersterem Mode spielte man Ada Wong, die ebenfalls schon in Resident Evil 2 zu sehen war und spielte eine kleine Parallelstory welche sich in der zweiten Hälfte des Hauptspiels abhandelte. In "The Mercenaries" ging es nur noch um´s Ballern! Dort wählte man einen von vier Levels und musste in vorgegebener Zeit möglichst viele Gegner davon fegen. Mit sammelbaren Items ließ sich die Zeit verlängern oder Multiplikator setzen. Man schaltete weitere Figuren frei die man darin spielen konnte sowie eine weitere, mächtige Waffe für den Story-Mode. Was ebenfalls für viel Motivation sorgte, war das erneute Spielen des Hauptspiels, mit den Werten mit denen man die Story beendet hatte. NewGame+ also. Dort ließen sich die Waffen dann weiter aufrüsten, weil das Geld bei einem Durchlauf schlicht nicht reichte, um alle Wunschwaffen ans Limit zu bringen. Zudem bockte es einfach enorm, die noch einfachen Gegner am Anfang endlich richtig in den Arsch zu treten! Und das ist auch das für mich Beeindruckende an dem Spiel! Während beim ersten Durchlauf teils Munition knapp war, die Stimmung erdrückend und man sich oft vorsichtig bewegte, mutierte das Spiel beim zweiten Durchlauf im NewGame+ plötzlich zum Actionkracher mit einem echten Helden als Spieler! Und das, obwohl sich inhaltlich absolut nichts ändert! Das ist für mich die Kunst! Ein Spiel auf zwei völlig unterschiedliche Arten spielen zu können, ohne etwas am Ablauf zu ändern. Respekt! Das alles machte Resident Evil 4 für mich zu einem der besten Spiele aller Zeiten, da es mich über Jahre immer und immer wieder zum Spielen animierte. Kein Spiel habe ich so oft durchgespielt wie dieses hier!!!

 

Resi und kein Ende...

Resident Evil 4 braucht sich nachwievor nicht verstecken. Noch immer ist kein Ableger der Serie erschienen, der diesem Titel das Wasser reichen kann. Trotz besserer Grafik und mehr Möglichkeiten konnten bis dato keine weiteren Teile in Punkto Abwechslung, Spielspaß und Wiederspielwert an die Qualität des vierten Teils gelangen. Die Grafik ist noch immer toll, wegen der detaillierten Texturen und hochwertigen Charaktermodellen. Die Kulissen ziehen den Spieler direkt ins Spiel und bieten viel Abwechslung. Immerwieder gibt es nervenaufreibende Szenen die aber nie zu unfair sind. Sicherlich ist Resident Evil 4 kein klassisches Resi mit der ganzen Umbrella-Geschichte und schlurfenden Zombies, doch das schadet der Serie nicht. Das Gleichgewicht zwischen Horror, Action, schnellen Momenten, langsamen Momenten, Schätze sammeln und eine kleine Prise Rätsel....es ist einfach eine unterhaltsame Harmonie aus all den guten Eigenschaften. Auch musikalisch dürften besonders Neulingen einige Tracks des Games sich in Mark und Bein brennen. Speziell in gruseligen Momenten sorgt die Musik dafür, das man sich noch unsicherer und unwohler fühlt. Es passt einfach alles super zusammen. Sicher, verglichen mit heutigen Action-Titeln ist die Steuerung ungewohnt langsam, das ist jedoch Absicht. Es sollte kein reiner Action-Titel werden, sondern noch den Hauch Unbeholfenheit vermitteln. Doch hat man diese Steuerung erst drin, in der man z.B. nicht strafen kann, fluppt die Kiste. Auch Feinde von Quick-Time-Events werden hier nicht verschont. Jedoch sind diese Szenen sehr angenehm im Spiel verteilt. Wirklich knifflig wird es erst in einer Sequenz mit Leon und Krauser sehr spät im Spiel, denn hier sammeln sich die Reaktionstests.

 

Nicht gespielt? NACHHOLEN!!!!

Resident Evil 4 ist zweifelsfrei ein absoluter Pflichttitel! Auch wenn man heutige Games mit ihrer fetten Präsentation gewohnt ist, lässt sich dieser Titel noch super spielen. Grafisch bekommt man keinen Augenkrebs, es gibt ausreichend zu ballern und gruselig wird es auch. Wenn man hier natürlich nichts in Richtung Silent Hill oder The Evil Within erwarten darf. Doch auf welcher Konsole solltet ihr das Game nachholen? Möglichkeiten gibt es ja genug. Nun, ich persönlich bevorzuge auf Konsole ganz klar die Wii-Fassung (PEGI-Version)! Sie bietet alle Inhalte inkl. der umfangreichen Mission mit Ada "Seperate Ways" die einmal mehr die Parallel-Story zu Leons Geschichte erzählt, nur erheblich umfangreicher, durch die komplette Story durch. Hinzu kommt die auf Wii perfekte Steuerung. So habt ihr mit dem Pointer einem Gegner in nur einer Sekunde ins Knie und in den Kopf geschossen. Das Messern ist ebenfalls spürbar einfacher. Wo ihr mit normalen Controllern extra eine Taste zum Messern halten, auf den am Boden liegenden Gegner herunterzielen und per Angriffstaste die Klinge schwingen müsst, braucht ihr auf Wii nur die Wiimote zu schütteln und Leon wechselt von Pistole sofort zum Messer, zielt automatisch runter zum Gegner und metzelt ihn. Das spart Zeit und geht einfach flüssiger von der Hand. Dazu kommt noch, das die Quick-Time-Events auf Wii einfacher zu absolvieren sind. Da es immer zwei verschiedene Tastenkombinationen gibt, die man schnell drücken muss (bei normalen Controllern), hat man es auf Wii vereinfacht. Entweder drückt man A+B oder schwingt die Wiimote und die beiden Symbole dafür sind klar voneinander zu unterscheiden. Quick-Time-Hassern wird hier also auch entgegengekommen. Wer aber besser mit normalen Controllern zurecht kommt, der darf sich auf eine höhere Auflösung für PS3 und XB360 freuen (als Downloadtitel), wobei der "WOW-Effekt" sich hier in Grenzen hält. Mit Wii und YUV-Kabel erzielt man ebenfalls schon ein tolles Bild. Also, wenn ihr die Zeit habt, schnappt euch eine Version dieses Krachertitels (auch für PC) und suchtet es bis zur Vergasung! Und wenn ihr geübt seit und genug freigespielt habt, lässt sich Resi 4 auch gut mal an einem Nachmittag durchspielen, wie ein Actionfilm. Mein persönlicher Rekord liegt da z.B. bei 1:57 Std.! ;-)

 


Spielfortschritt


Grafik

Auch heute noch gut anzuschauen. Tolle Modelle und detailreiche Texturen.

Sound

Saubere Soundqualität und einzigartig klingende Soundtracks. Passt immer zu Stimmung.


Steuerung

Langsam für einen Actiontitel aber enorm hohe Präzision und voll Kontrolle!

GESAMT:

BAMM!!! Ein Generationstitel der in allen Belangen zukunftsweisend ist!


 

 

Zweite Meinung:

Ich bin ein großer Fan der Cube-Spiele aus der Resident Evil-Reihe. Teil 1 war legendär, Zero hatte sympathische Protagonisten, aber Teil 4 schlug doch irgendwie alles! Eines der besten Spiele für den Würfel, ganz klar! Mir selbst hat zwar schon damals nicht gefallen, dass die Action-Orientierung dem subtilen Grusel so viel Raum entwendet hat. Aber das Gesamtbild ist einfach stark. Das Abenteuer rund um Leon, Ashley und die lustig brabbelnden Bösewichte ist KULT pur und ein würdiger Abschluss vom "alten" Resident Evil.


 

 

 

Es war einmal....

In den ersten Trailern die man von Resident Evil 4 zu sehen bekam, sah das Spiel noch ganz anders aus. Im Groben erinnerten viele Szenen an die Burg im fertigen Spiel, doch das Gameplay hatte noch andere Ziele. Surreale Geschehnisse wie angreifende Kinderpuppen, lebende Hirschköpfe an der Wand und Geister standen hier im Fokus. Auch konzentrierte man sich hier mehr auf feste Perspektiven, die den Hauptcharakter aber teils verfolgten. Vom Prinzip her wie Resident Evil: Code Veronica. Der Grund für die grundlegende Änderung war, das die frühe Fassung sich noch zu sehr den alten Teilen ähnelte. Doch es gab auch Dinge, die es ins fertige Spiel schafften. So hat sich Leon vom Aussehen fast garnicht geändert. Die Ritterrüstungen die Ashley in der Finalversion angreifen, attackierten Leon schon in der ersten Version. Auch Quick-Time-Events plagten den Spieler schon dort, allerdings noch hektischer und schwieriger. Storytechnisch bekam man es auch in beiden Varianten mit einem kontaminierten Leon zu tun, auch wenn diese Tatsache in der Ur-Fassung eine größere Gewichtung hatte. Hier mal ein Trailer aus der schon spielbaren Beta-Version. Man findet noch weitere Videos im Netz.

Cheater bleiben draußen

Was man heute leider kaum noch kennt, erweitere damals in einigen Spielen den Spielspaß: Cheats. Immer weniger Spiele boten Cheats zum freischalten via Tasteneingabe oder Leistungen. Für Alternativen oder völlig andere Cheats war ein Cheat-Modul wie das Action Replay eine echte Wohltat. Einige Noobs aber nutzen dieses Modul auch schon für den regulären Spieldurchlauf und genau da gab es in Resident Evil 4 ein Problem. Zumindest so wie ich das mitbekommen habe, denn von einigen Quellen sowie auch meinem besten Freund (Cheater! ;-) ) hörte ich, das sie nicht in der Lage waren das Spiel zu beenden! So durften sie zwar bis nach dem Endboss spielen, doch bei Betreten der Höhle zur Flucht mit dem Jetski, stürzte das Spiel ab! Egal ob mit oder ohne aktivem Action Replay! Ob der Einsatz des Schummelmoduls schon bei einmaligem Einsatz etwas auslöste das diesen Absturz verursachte oder ob das tatsächlich schon von Capcom so bestimmt war, weiß ich auch nicht. Aber amüsant ist das Ganze schon.


Leon May Cry

Das u.A. für PlayStation 2 erschienene Devil May Cry sollte ursprünglich Resident Evil 4 werden. Doch man merkte das sich das Spielprinzip zu weit weg von der Serie und vom Survival Horror bewegte und setzte somit alle Hebel in Bewegung um dieses schon begonnene Spiel in einen eigenständigen Titel zu verwandeln. Die Story wurde umgeschrieben, der Charakter was geändert und einen Haufen Dämonen hinzugefügt. Schon hatte man ein komplett neues Franchise das nichts mehr mit Resident Evil gemein hat.


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