Wir über uns!

In Retrodox.de drehen wir die Zeit zurück und erleben und testen die Spiele der Vergangenheit. Doch warum tun wir das? Kurz gesagt, liegen uns die Games aus damaliger Zeit am Herzen. Wir sind mit ihnen groß geworden, haben Tolles erlebt und die zahlreichen Pixel- und Polygon-Abenteuer versprühen ihren ganz eigenen Charme. Die ersten Schritte in der dritten Dimension brachte noch viele Fehler und Stolpersteine mit sich, die bei näherer Betrachtung ungemein spannend sind.

Daher stecken wir unsere Zeit und Arbeit in diese Seite und in die Welt längst vergessener Spiele und zeitlosen Klassikern.

 

Wenn ihr wissen wollt, wie wir unsere Tests angehen bzw. wie sie aufgebaut sind, dann folgt einfach diesem Link: ->Retrodox: So testen wir

Habt ihr aber Wünsche oder Anregungen, dann schreibt uns: Kontakt

 


 

 

Sascha

Geboren am: 16. April 1982

Gelernt: Schlosser, Maschinenbau-Techniker, CNC-Dreher, Projektbearbeitung, Qualitätswesen

Hobbys: Zeichnen, alle Arten von Level-Editoren, generell Kreatives, zocken

Meine erste Konsole: Sega MegaDrive. Handheld: Nintendo GameBoy

Meine fünf wichtigsten Spiele:

- The legend of Zelda -Link´s awakening

- Super Mario 64

- GoldenEye 007

- Resident Evil 4

- Xenoblade Chronicles

Mein einschneidenstes Gaming-Erlebnis:

1993. Meine Videospiel-"Karriere" lag noch in den Kinderschuhen und es gab noch nicht viele Genre, die ich entdeckt habe. Alles war 2D. Mario, Sonic, Tetris, Duck Tales.....es ging von links nach rechts und fiel man in einen Abgrund.....tot.......berührte man ein falsches Objekt......tot! Klare Sache. Doch dann schwappte langsam die Begeisterungswelle eines gewissen "The legend of Zelda" zur mir rüber. Alle strahlten vor Freude beim Gedanken an dieses Spiel. Als es dann ´93 für den GameBoy erschien, erwartete ich beim Blick auf die Rückseite der Packung mal erst nicht wirklich viel. Und trotz des eindrucksvollen Intros, wusste ich noch nicht recht, womit ich es zu tun hatte....

So startete ich in einem Haus aus dem ich mal erst garnicht raus fand. Doch nach Erhalt meines Schildes, fand ich auch den Ausgang und stand folgend auf einem dunkelen Streifen. Ein Weg vielleicht? Vermutlich, doch aus Spielen wie Mario habe ich gelernt, das ich niemals vom Weg abkommen darf, da ich sonst mit einem virtuellen Tod gestraft würde. Nur das die Perspektive diesmal eben von oben ist und nicht seitlich. Egal, ich folge dem Weg. Präzise. Völlig ungeachtet das im Umfeld Häuser stehen und überzeugt auf dem Pfad bleiben zu müssen, stieß ich auf zwei Kinder, die sich einen Ball zu warfen. Immer wieder flog der Ball über den Weg und in Anbetracht meiner 3-Herzen-Energie war mir klar, das mir eines der Herzchen abgezogen würde, wenn ich den Ball berühre. Flink zischte ich an der Kugel des Todes vorbei. *zack* Doch geblendet vom erfolgreichen Nutzen des Zeitfensters, machte ich einen falschen Schritt und kam tatsächlich vom lebensrettenden Weg ab und ich starb..........NICHT! Ich war am Leben! Mit einem Mal wurde mir klar, das dieses Spiel, dieses kleine Modul mit eine ganze Welt offenlegte. Sah ich zuvor die Spielewelt mit verkniffenen Augen, öffnete The legend of Zelda - Link´s awakening mir meinen Blick für das Abenteuer! Seit diesem Tage habe ich eine große Leidenschaft für große Welten, versteckte Höhlen und Rätsel! I love it. Und aus diesem Grunde wird die Zelda-Serie für mich auf ewig einen großen Platz im Herzen haben, auch wenn es Spiele gibt, die besser sind und mehr bieten.......Zelda for the World!

 


 

 

Eike

Geboren am: 17. Juni 1987

Gelernt: Grafiker, angehender Medienfachwirt

Hobbys: Heavy Metal

Meine erste Konsole: Game Boy

Meine fünf wichtigsten Spiele:

- Mario Kart 64

- Dead Space 1

- Zelda Ocarina of Time

- Yoshis Island SNES

- Batman Arkham Asylum

Mein einschneidenstes Gaming-Erlebnis:

 Joa...bei mir gib´s dann wohl weniger überragendes und famoses zu erzählen. Zu Grundschulzeiten hat sich mein Dad einen Game Boy mit Tetris zugelegt, welchen ich aber in den meisten Zeiten für mich beansprucht habe. Synchron dazu besaß meine "Grundschulliebe" bereits einen SNES mit Mario Kart. Dadurch hat sich die halbe Klasse bei Schlechtwetter nach Schulende immer bei ihr versammelt und es wurde abwechselnd gezockt. Kurze Zeit später bekam ich - dank meiner Quengel-Eigenschaften - dann selbst den SNES und andere Spiele folgten wie zb Turtles in Time, Yoshis Island etc. und die Klasse hat ihren Zockwahn auf mein Zuhause umgeleitet. Durch das Kennenlernen von Mario und anderen abstrusen Maskottchen kamen dann auch mehr Games für den Game Boy hinzu und nicht allzulang später erschien ja bereits der N64 und somit begann der Weg in den Abrgund der Sucht!
COWABUNGA!

 

 


 

 

Yasin

Geboren am: 12. August 1989

Gelernt: Einzelhandelskaufmann

Hobbys: Anime, Zocken, Manga, Japanisch lernen, sammeln, lesen, Fußball

Meine erste Konsole: Nintendo 64; Handheld: Gameboy Advance

Meine fünf wichtigsten Spiele:

- The Last Story

- Pokemon Silberne Edition

- Phoenix Wright: Ace Attorney

- Mystical Ninja Starring Goemon 64

- Super Mario 64

Mein einschneidenstes Gaming-Erlebnis:

Mein erster Kontakt mit einer Spielkonsole bzw. mit einem Handheld war mitte der 90er Jahre im zarten Alter von 6-7 Jahren. Damals war ich öfter bei meinem Cousin und habe mit ihm Street Fighter II und Megaman auf Super Nintendo gespielt. Manchmal auch nur dort gesessen und meinem Cousin zugesehen, wie er Terranigma oder Secret of Evermore gespielt hatte. Ich war fasziniert. Aber eine eigene Konsole hatte ich selbst nicht zuhause stehen. Und wenn ich mal nicht bei ihm war spielte ich draußen auf dem Hof. Die anderen Kinder hatten immer ein komisches Gerät dabei, womit sie spielten. Es nannte sich Gameboy, was ich erst später mitbekommen hatte. Ich wusste damals aber nicht das dieses Gameboy und das Super Nintendo von meinem Cousin von der selben Firma war. Es sah toll aus, wie die Kinder damit auf dem grünen Bildschirm, das man wegen der Sonne nur schwer erkennen konnte, Spiderman und Darkwing Duck spielten. Ich kannte die beiden aus dem Fernseher und liebte die auch.

Ich wusste aber nicht wo man das Gerät kaufen konnte und habe meine Eltern auch nicht gedrängt. Besser gesagt ich habe nie daran gedacht meine Eltern zu Fragen ob sie mir sowas kaufen konnten.

Dann war es der 12. August 1998 und somit mein 9. Geburtstag. Zu der Zeit war ich schon fasziniert von Spielkonsolen aber hatte immernoch keines. Ich war mit meinen Eltern in der Stadt und sind in ein Einkaufszentrum gegangen. Meine Eltern haben mir an diesem Tag ein Nintendo 64 gekauft, und ich freute mich wie ein schnitzel. Ich konnte aber einige Wochen nicht damit Spielen, da ich kein Spiel hatte. Nur die Konsole. Sonst nichts. Eines Tages als ich von der Schule nach Hause kam, hat mir meine Mutter gesagt, das sie mir ein Spiel für das Nintendo 64 gekauft hat. Es war Super Mario 64. Mein allererstes eigenes Spiel und das erste 3D-Spiel, das ich jemals gespielt oder gesehen hatte. Danach kamen mit der Zeit noch spiele wie International Super Star Soccer '98, Mystical Ninja Starring Goemon und Extreme-G 2! Ich war damals das glücklichste Kind der Welt.

 

So begann meine Leidenschaft für die Welt der Videospiele. Diese Erinnerungen sind meinem Herzen eingemeißelt. Ich werde sie niemals vergessen!!!

 

 


 

 

Andi

Geboren am: 09. November 1986

Gelernt: Kinderpfleger, Erzieher

Hobbys: Zocken, Schreiben, meine Gruppe "Children of WiFi"

Meine erste Konsole: Nintendo 64,  Handheld: GameBoy

Meine fünf wichtigsten Spiele:

- The Legend of Zelda - Ocarina of Time

- Super Mario World

- Tales of Symphonia

- Donkey Kong Country

- Super Mario 64

Mein einschneidenstes Gaming-Erlebnis:

Konkret EIN Erlebnis herauszupicken dürfte sich in meinem Fall als schwierig erweisen. Eher handelt es sich bei mir um eine glückliche Verkettung mehrerer Momente, die mich zu dem leidenschaftlichen Gamer gemacht haben, der ich auch heute noch bin. Als meine ältere Schwester Anfang 1991 ihren eigenen Game Boy bekam war ich gerade erst etwas mehr als 4 Jahre alt. Tetris und Super Mario Land lagen dort bei. Während mich Tetris als Knirps, welcher von Fantasiewelten regelrecht magisch angezogen wurde, wenig begeistern konnte, war es durch Marios erstem portablen Abenteuer um mich geschehen. Ich war verliebt. Verliebt in einen übergewichtigen, italienischen Klempner. 

Mein Interesse war geweckt, mein Held der Kindheit gefunden. So richtig gefunkt hat es bei mir allerdings erst kurze Zeit darauf, dank meines damaligen Nachbarn Olli. Der hatte nämlich, neben einer großen Sammlung früher Game Boy-Titeln, das in meinen Augen wesentlich interessantere Super Nintendo zu bieten. Ich war geflasht. Plötzlich sah die Nintendo-Welt so "real" aus. Man musste nicht mehr viel hineininterpretieren und erkannte auch abseits des Modul-Aufklebers, wie Mario & Co. aussehen sollten. 
Damals und die nachfolgenden Jahre hatte ich das große Vergnügen, viele Perlen der SNES-Ära zu sehen. Den ganzen Tag verbrachte ich damit, meinem Kumpel beim Zocken vieler legendärer (und weniger glanzvollen) Titel zuzusehen. Nur sehr selten durfte ich auch selbst Hand anlegen, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt gar nicht so wichtig. Ich war so gefesselt von allem, was ich dort sah. Sogar in meinen Kindergartenalltag nahm ich alle gewonnenen Eindrücke mit und baute mir eben aus Lego Duplo-Steinen meinen Mario, der "vor der Lava fliehen muss und Bowser besiegt". Nintendo hatte es mir angetan. 
Das Verlangen, endlich auch selbst die Spiele spielen zu dürfen, wuchs aber irgendwann doch rapide. Lange sollte es dauern, bis ich meine eigenen Nintendo-Konsolen oder Handhelds bekam (meinen eigenen Game Boy bekam ich erst mit 9 Jahren, das N64 Ende 1997), aber dem SNES verdanke ich im Grunde alles! Gott sei Dank hatte ich später einen weiteren SNES-Besitzer als Nachbarn, welcher mich vorrangig spielen ließ und selbst passiv blieb (Altersunterschied for the win!), so dass ich mir endlich auch eigenes Können aneignen konnte.
Danke, Olli! Durch dein SNES wurde ich dieser Nintendo-Maniac, der ich bis zum heutigen Tag und sicherlich auch weit darüber hinaus bin! Die vielen Eindrücke, die ich beim Zusehen deiner großen Spielesammlung gewonnen hatte, haben sich bis in alle Ewigkeit in meine Gedanken gebrannt, ebenso wie sie meinen Charakter geformt haben. Achja, noch ein lustiger (bzw. eigentlich eher trauriger) Fakt zum Schluss: The Legend of Zelda: A Link to the Past reizte mich zu dieser Zeit gar nicht! Ich war hauptsächlich Jump´n Run-Fan und brauchte die ständige Action. Da war mir das damalige "Herumgerenne" doch zu fad. Kurios wenn man bedenkt, dass die Zelda-Serie heute meine absolut liebste Spieleserie darstellt!